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Mary

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[Rezension] "Diabolus" Dan Brown

Diabolus - Dan Brown

Titel: Diabolus
Autor: Dan Brown
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Preis (Taschenbuch): 9,99€
Seitenanzahl: 528
ISBN: 978-3404157624
Erscheinungstermin: 7.September 2007
Buchreihe: Nein
Punktanzahl: 5 von 5 Punkten


 

 

Die kryptographische Abteilung des US-Geheimdienstes NSA verfügt über einen geheimen Super-Computer, der in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeit jeden Code (und somit jede verschlüsselte Botschaft) zu knacken. Der Rechner kommt zum Einsatz, wenn Terroristen, Drogenhändler und andere Kriminelle ihre Pläne mittels codierter Texte verschleiern und die Sicherheit der USA auf dem Spiel steht. In der Vergangenheit konnten die Kryptographen täglich hunderte von Codes knacken - bis zu dem Tage, als Diabolus zum Einsatz kommt: Ein mysteriöses Programm, das den Super-Rechner offenbar überfordert. Der Entwickler des Programms droht, Diabolus der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Würde dieses Programm zum Verschlüsselungs-Standard werden, wäre der erfolgreichen Verbrechensbekämpfung der NSA über Nacht die Basis entzogen. Die Mitarbeiter des Geheimdienstes setzen alle Hebel in Bewegung, das drohende Desaster zu verhindern ... (Quelle)
 
 
Vor ein paar Monaten war es DAS Thema. Die NSA und ihre Spionage-Aktionen. Doch wenn man Diabolus  (das schon vor über 10 Jahre veröffentlicht worden ist!) gelesen hat, scheint es einem gar nicht mehr so überraschend, dass die NSA auch die Nase in Deutschland in diverse Angelegenheiten gesteckt hat. Denn in dem Buch geht es um nichts anderes als die NSA und ihre Aufgaben zur nationalen Sicherheit. Als Leser fiebert man allerdings  nicht GEGEN, sondern MIT der NSA mit, was in der "Realität" - bei mir zumindest - aber nicht vorkommt. Aber - Okay - über das Thema lässt sich auch wunderbar streiten. (Ihr könnt euch auch gerne in den Kommentaren über die NSA austauschen / euren Standpunkt vertreten). Doch jetzt mal zurück zum Anfang.
Das Cover ist sehr "Dan-Brown-typisch", das heißt viele der anderen Werke des Autors sehen ähnlich aus / haben die gleiche Struktur. Der Titel wurde gut gewählt - nicht mehr, nicht weniger.
Insgesamt passen Cover und Titel gut zur Handlung.
Dafür konnten mich die Figuren richtig, richtig begeistern. Alle Protagonisten haben einen unglaublich interessanten Charakter und sind einander total unterschiedlich.
Da wäre Susan Fletcher, die Protagonistin. Sie ist mutig, ziemlich schlau und immer konzentriert. Sie arbeitet in der Krypto-Abteilung der NSA und ist die Verlobte von David Becker. David ist Professor einer Universität und ist Robert Langdon (Protagonist von Illuminati, Sakrileg, Das verschwundene Symbol, Inferno) sehr ähnlich. Es gibt aber auch noch Jabba, Charturkian und Strathmore, die sehr hektisch und unruhig sind und deren Herz der NSA gelten. Doch mein absoluter Lieblingscharakter ist Hulohot. Er ist schlau, leise und eiskalt. Hulohot wurde beauftragt, eine Reihe Menschen unter anderem David Becker zu eliminieren. Warum? Dazu müsst ihr das Buch aber selber lesen, den das will ich euch noch nicht verraten...
Am meisten wunderte mich aber beim Lesen, warum das Buch nicht den typischen Dan-Brown-Schreibstil hat. Doch das hat sich gleich geklärt. Der Grund? Statt Axel Merz, der die Robert-Langdon-Reihe übersetzt hat, hat Peter A. Schmidt "Diabolus" vom Englischen ins Deutsche übertragen. Versteht mich nicht falsch, ich finde den Schreibstil deshalb nicht schlechter. Ich war nur verwundert, warum ich den vertrauten Stil im Buch nicht finden konnte.
Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen und fesselt von der ersten bis zu allerletzten Seite. Eine kleine Lovestory wurde in der Handlung auch noch schön klein verpackt, sodass für (fast) jeden Leser unterschiedlicher Genres was dabei ist.
 
Ein unglaublich schönes Buch, das Realität mit einer total spannenden Geschichte vermischt.
Wiedereinmal hat mich Dan Brown nicht enttäuscht. "Diabolus" kann ich jedem empfehlen, vor allem Thriller-/Dan-Brown-Fans. Volle Punktzahl.
 
 
Über den Autor:
Dan Brown hat sich spätestens mit Sakrileg als phantasievoller und talentierter Erzähler hervorgetan. Seine Kunstfertigkeit ist auch schon in Diabolus erkennbar, seinem ersten, bereits 1998 unter dem englischen Titel Digital Fortress erschienenen Roman. Wie auch in seinen späteren Büchern legt er hier erneut einen actiongeladenen Thriller mit weltpolitischem oder welthistorischem Hintergrund vor. Man möchte frotzeln „drunter geht’s wohl nicht“, gleichwohl fesselt es den Leser, wie Brown seine Helden in üble Machenschaften im Maßstab von weltumspannenden Verschwörungen verstrickt. Denen zeigen sie sich zunächst natürlich nicht gewachsen, doch sie handeln klug, erfassen die Bedeutung ihrer Situation und wachsen über sich selbst hinaus. (Quelle)
 
 
 

 

 
Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥