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[Rezension] "Ab morgen ein Leben lang" Gregory Sherl

Ab morgen ein Leben lang - Gregory Sherl

Titel: Ab morgen ein Leben lang
Autor: Gregory Sherl
Verlag: DuMont Buchverlag
Preis (gebunden): 18,00€
Seitenanzahl: 400
ISBN: 978-3832197469
Erscheinungstermin: 10.April 2014
Buchreihe: Nein
Kaufen?!: VerlagAmazon




Evelyn Shriner und Godfrey Burkes sind füreinander bestimmt. Doch das ahnen sie nicht, sie kennen sich nicht einmal. Evelyn ist Bibliothekarin und hat eine Schwäche für große Liebesgeschichten. Außerdem hat sie eine Obsession für Dr. Chins erstaunliche Vergegenwärtigungsapparatur entwickelt, mit der man seine romantischen Aussichten mit einem bestimmten Menschen sehen kann. Sie testet einen Mann nach dem anderen, doch laut Maschine ist der Richtige einfach nicht dabei ... Godfrey arbeitet im Fundbüro. Obwohl er selbst ständig Dinge verliert. Er glaubt, sein Leben brauche mehr Struktur, also macht er seiner Freundin einen Heiratsantrag. Bevor diese Ja sagt, hat sie allerdings eine Bedingung: Sie sollen erst bei Dr. Chin einen Blick in ihre Zukunft werfen um sicherzugehen, dass sie auch wirklich zusammengehören. Also macht sich Godfrey auf zu Dr. Chins Praxis. In der Schlange unterhält er sich mit einer bezaubernden Frau namens Evelyn, die ihm danach partout nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Und Evelyn gibt bei ihrer nächsten Sitzung einfach mal den Namen dieses Typen aus der Schlange an, der wirkte doch ganz nett. Wie hieß er noch mal, Godfrey Burkes? Doch eines hat Evelyn nicht bedacht: »In Fällen von wahrer Liebe kann es zu Systemfehlern kommen.« (Quelle)

"Ab morgen ein Leben lang" ist eine etwas andere, durchgeknallte und "schrullige" Story. Es wird die Geschichte zwischen Evelyn und Godfrey erzählt, die wie für einander geschaffen sind  laut der Vergegenwärtigungsapparatur. Doch - wie sollte es anders sein - gibt es ein paar kleine Schwierigkeiten. Das erste Problem ist, dass sich die Beiden am Anfang des Buches noch überhaupt nicht kennen, was sich dann auch sehr lang hinzieht, bis zum ersten Date. Die zweite Schwierigkeit ist, dass ja Godfrey "halb" verlobt ist. Und zwar mit Madge - einer unglaublich unsympathischen, egoistischen Frau, die ich persönlich im Buch während des Lesens so gar nicht abhaben konnte. Gleich in den ersten Seiten kann man sehen, wer hier in der Beziehung die Hosen an hat - Madge. Deshalb beginnt "Godfreys Entwicklung" erst nach circa 300 (von 400!) Seiten. Davor kommt mir Godfrey wie ein kleines Kind vor, das selbst nichts auf die Reihe bekommt. Nach den 300 Seiten blüht aber Godfrey förmlich in seiner Rolle auf und wirkt gleich viel sympathischer. Denn hier zeigt er sich als "Rebelle", der für die wahre Liebe kämpft. Evelyn dagegen konnte mich schon von Anfang an überzeugen. Wegen ihrer bodenständigen und schrulligen Art konnte ich sie gleich ins Herz schließen. Doch meine absolute Lieblingsprotagonistin ist und bleibt Dot, Evelyns beste Freundin. Sie lässt hin und wieder mal etwas mitgehen und ist sich für nichts zu schade. So kommt es auch, dass sie Evelyn auf einem Picknick-Tisch das Schwimmen beibringt und dazu sich ein Kissen unter die Jacke zu schieben um authentischer zu wirken, da sie der Meinung ist, dass alle Sport- und insbesondere auch Schwimmlehrer einen dicken Bauch haben. Deshalb sitzt man manchmal von einem Ohr zum Anderen grinsend vor dem Buch.

>>Liebe beginnt nicht damit, dass man jemanden braucht. Man begegnet sich und zack - die Liebe ist da und erkennt sich<< (Seite 278)


Was ich auch passend zu der ganzen Geschichte und deren Protagonisten finde, ist der Schreibstil. Ich hatte das ganze Buch über das Gefühl, dass der Schreibstil perfekt an die einzelnen Personen angepasst worden ist. So wirkt der Schreibstil bei jeder Perspektive ein wenig anders. 

Die Idee ist natürlich einzigartig, total interessant und vor allem neu. Oder habt ihr schon einmal ein Buch mit einer Vergegenwärtigungsapparatur gelesen? Nein? Also! 

Doch trotz allen positiven Dingen an dem Buch, muss ich leider dennoch sagen, dass sich die Geschichte rund um Evelyn und Godfrey stark "gezogen" hat. So kommt erst - wie oben schon genannt - nach 300 Seiten richtig Schwung in die Geschichte und wird ab da erst interessant. Davor schaukelt die Story immer nur langsam so hin und her. Und das ist auch der große Negativ-Punkt, den ich an dem Buch zu bemängeln habe. 


Ein tolles Buch für alle leidenschaftliche Leser dieses Genres. Für alle anderen: Vielleicht noch mal den Kauf überdenken. 
Insgesamt ist "Ab morgen ein Leben lang" ein gutes Buch mit leider vielen Ecken und Kanten. 3 von 5 Punkten
 
Cover/Titel: 4/5 Punkten
Protagonisten: 3/5 Punkten
Spannung: 2/5 Punkten
Inhalt/Idee: 4/5 Punkten
 
 
Über den Autor:
Bild von Gregory Sherl



Gregory Sherl wurde 1986 geboren. Er hat drei Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt ›Monogamy Songs‹ und ›The Oregon Trail is the Oregon Trail‹. Letzterer stand auf der Shortlist des Believer Poetry Awards. Er ist Inhaber des Grisham Fellowship an der University of Mississippi. 

(Quellen)




Dumont Buchverlag

Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥
 
 
---Ich danke dem Dumont Buchverlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares---
 

 http://bookpagesblog.blogspot.de/

 

[Coverentdeckung] "Das Labyrinth ist ohne Gnade" Rainer Wekwerth

Das Labyrinth ist ohne Gnade - Rainer Wekwerth

Hallo Leute,
lange haben wir auf diesen Augenblick gewartet. Nun ist das Cover des letzten Teils der "Labyrinth-Trilogie" von Rainer Wekwerth erschienen. "Das Labyrinth ist ohne Gnade" erscheint Juli/August 2014 und wird mit diesem tollen Cover geschmückt sein:

 
 
Das Cover ist für mich keine große Überraschung, da "Das Labyrinth erwacht" und "Das Labyrinth jagt dich" schon in die gleiche Richtung Cover gehen.
 
 
(Quelle)                       (Quelle) 
 
 
Trotzdem finde ich das Cover des dritten Teils unglaublich schön. Vor allem mit den lila-grün Ton*-*
 
Wie findet ihr das neue Cover?
Geht bei euch der Daumen nach oben oder nach unten?
Schreibt´s in die Kommentare!
 
Ich für meinen Teil freue mich schon total auf´s Buch.
 
Eure Mary♥

[Rezension] "Das Lied von Eis und Feuer - Die Herren von Winterfell" George R.R. Martin

Das Lied von Eis und Feuer 01:  Die Herren von Winterfell - George R.R. Martin

Titel: Das Lied von Eis und Feuer - Die Herren von Winterfell
Autor: George R.R. Martin
Verlag: blanvalet
Preis (Taschenbuch): 15,00€
Seitenanzahl: 576
ISBN: 978-3442267743
Originaltitel: A Game of Thrones (Pages 1-359)
Erscheinungstermin: 14. Dezember 2010
Buchreihe: Ja (Das Lied von Eis und Feuer)
Kaufen?!: VerlagAmazon





Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab! (Quelle)
 
Vor ein paar Tagen ist die vierte Staffel der HBO-Produktion "Game of Thrones" erschienen, also die Serie der Dekalogie "Das Lied von Eis und Feuer". Davor wurde schon mächtig Werbung und Aufsehen erzeugt, sodass ich auch über derartige Trailer und Teaser im Fernsehen und im Internet gestolpert bin. Nach dem gefühlten 50. Trailer wollte ich den Hype über die Serie verstehen und begann zu recherchieren. Ich stoß auf die Buchreihe und ließ mich ziemlich leicht von den vielen positiven Rezensionen beeinflussen. Und nach meinem Motto "Erst das Buch, dann der Film/ die Serie"hielt ich schon wenige Tage später den ersten Teil in der Hand...
 
Die ersten Seiten waren wirklich sehr schwer für mich. Ein total ungewöhnlicher Schreibstil, altmodisch und aufgeblasen, und Namen, die sich sowieso kein Mensch merken kann. Ich war mehrmals kurz davor das Buch aufzugeben. Doch irgendwas hielt mich dann doch noch am Weiterlesen. Nach rund 150 Seiten war die Hürde geschafft, der - jetzt gewohnte - Schreibstil passt perfekt zur Geschichte und macht einfach nur noch Spaß. Die Namen aber waren für mich leider weiterhin ein kleines Problem für mich. Die ganze Geschichte lang. Zwar sind hinten im Buch Listen aufgereiht von den verschiedenen Königshäuser, indem alle Namen + Zusammenhang stehen. Doch einige Namen kamen doppelt vor, bzw. hatte eine Person mehrere (Spitz-) Namen, sodass es namenstechnisch immer ein bisschen kompliziert für mich war. Doch von diesem Manko ließ ich mich nicht mehr unterbringen und lies weiter. 
 
Was ich richtig passend und schön fand, war, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven geschildert wird. So erlebt man als Leser die wichtigsten Charaktere hautnah und wird, wenn es bei einer Perspektive richtig spannend wird, in die nächste geschubst, sodass man einfach weiterlesen MUSS. Außerdem erhält man so viele weitere Hintergrundinformationen der einzelnen Personen, sodass diese noch lebhafter erscheinen. Am Schluss ergänzen sich wieder alle Perspektiven, die ich immer gern mit Puzzle-Teilen vergleiche, und man erhält ein ganzes einheitliches und logisches Bild.
 
Auch nach dem Lesen bin ich immer noch erstaunt, wie George R.R. Martin es geschafft hat, jeder, aber wirklich JEDER Figur die passende Rolle zu verteilen. Jede Person könnte nicht unterschiedlicher von einer Anderen sein, jede denkt, handelt und IST anders, was ich bei diesem Buch total toll finde. Diese Charakterenvielfalt ist auch einen großen Teil daran Schuld, dass ich das Buch so ausgeklügelt und genial finde. So habe ich auch jede vorkommende Person in mein Herz geschlossen, egal ob gut oder böse. 
 
Sonstiges:
-Dem Buch würde ich nicht in das Genre Fantasy schieben, da zwar der Winter und der Sommer Jahre dauern können, aber sonst nichts "Fantasymäßiges" am Buch ist. 
-Außerdem finde ich, dass der Preis für die deutsche Reihe echt eine Sauerei ist. Zehn Bücher à la 15€ ergeben 150€!!! Der Schuber des englischen Originals beinhaltet alle 6 Bücher, die zusammen aber nur 34,95€ kosten. Hallo, geht´s noch ???!!!
 
Ein tolles Buch mit einzigartigen Charakteren, bei dem man aber am Anfang echt seine Schwierigkeiten hat. Aber: Nicht aufgeben! Nach ca. 150 Seiten wird es leichter und schöner zu lesen.
Ich würde es dennoch ab 15+ empfehlen, da es einerseits schwer zu lesen ist, andererseits wirklich brutale und intime Szenen vorhanden sind. Ich vergebe dem Buch 4 von 5 Punkten.
 
Cover/Titel: 4/5 Punkten
Protagonisten: 5/5 Punkten
Spannung: 4/5 Punkten
Inhalt/Idee: 5/5 Punkten
 
Über den Autor:
George R. R. MartinGeorge R. R. Martin gehört nicht nur in den USA zu den prominentesten Science-Fiction-Autoren. Den weltweiten Durchbruch schaffte er mit dem mehrbändigen Werk "Das Lied von Eis und Feuer". Er schrieb anfangs Kurzgeschichten, arbeitete dann erfolgreich als Drehbuchautor und Fernsehproduzent. Doch das Schreiben von Fantasy- und Science-Fiction-Romanen entspricht seinem Vorstellungsvermögen und seinen schriftstellerischen Neigungen am meisten. Der 1948 im US-Staat New Jersey geborene und studierte Journalist lebt in Santa Fe, New Mexico. Er wurde mehrfach mit dem "Hugo Award" ausgezeichnet.
 
 
 
 
Die Reihe:
 
Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥
Quelle: http://bookpagesblog.blogspot.de/2014/04/rezension-das-lied-von-eis-und-feuer.html

[Rezension] "Sterben kann ich morgen noch" Alfred Wallon

Sterben kann ich morgen noch: Roman - Alfred Wallon

Titel: Sterben kann ich morgen noch
Autor: Alfred Wallon
Verlag:  dotbooks Verlag
Preis (eBook): 4,99€
Seitenanzahl: 166
ISBN: ---
Erscheinungstermin: 24.März 2014
Buchreihe: Nein
Kaufen?!: VerlagAmazon

„Zuerst will ich von dir wissen, ob ich mich auf dich verlassen kann. Du hast eines meiner Bücher gelesen, Mike. Also müsstest du doch begriffen haben, wie wichtig es mir ist, am Ende meines Lebens noch einmal etwas Sinnvolles zu tun. Nach dem Mist der letzten Jahre ist das das Einzige, das ich noch erleben möchte. Sterben kann ich morgen noch.“

Im Altenheim „Sunset Valley’s Senior Rest“ könnte Ruhe und Frieden herrschen – gäbe es da nicht Frank Logan: Der knurrige 70-jährige Schriftsteller gilt als Schrecken des Pflegepersonals. Nur zum schüchternen Michael fasst er Vertrauen und bittet ihn um Hilfe: Er will ein letztes Mal an den Schauplatz seines wichtigsten Romans zurückkehren. Bevor Michael recht weiß, wie ihm geschieht, packt ihn eine nie gekannte Abenteuerlust. Wenig später findet er sich in einem klapprigen Auto auf dem Highway wieder. Unterwegs lernen die ungleichen Reisegefährten eine schöne Anhalterin kennen. Michael ist sofort bis über beide Ohren in Sally verliebt. Noch weiß er nicht, dass sie gerade erst ihren Freund verlassen hat. Dass sie ihn um 20.000 Dollar erleichtert hat. Und dass ihr deswegen zwei zu allem entschlossene Killer auf den Fersen sind … (Quelle)


Am ersten Tag seines Aufenthaltes im "Sunset Valley´s Senior Rest" macht Frank Logan sich schon Feinde mit dem Personal. Der alte Mann lebt seinen eigenen Kopf und lässt sich von niemanden etwas sagen - vor allem nicht von Toby Chester, einem launischen Altenpfleger. Blanker Horror für Frank - wäre da nicht Mike, der sich auf Anhieb mit ihm versteht. Schon bald vertraut Frank ihm seinen Lebenswunsch an: Noch einmal nach Wounded Knee, dem Schauplatz seiner Western-Romane, besuchen. Mike will ihm seinen Wunsch erfüllen und reist mit ihm quer durchs Land. Doch bald merkt er, dass Franks Frist bald abläuft. Und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

>>Ich gebe dir mein Wort darauf, dass du es nicht bereuen wirst, Mike. Wenn wir unser Ziel erreicht haben, dann wirst du verstehen, warum ich diese Reise einfach antreten musste.<< (Seite 42-42)


Wie schon angesprochen ist Frank Logan unheimlich sturköpfig und will immer seinen eigenen Willen durchsetzen. Auch ist ihm seine Würde von enormer Wichtigkeit . Er lässt sich nur ungern und selten helfen und lebt generell sehr zurückgezogen. In ihm habe ich eine störische, doch zugleich auch eine nette und sympathische Figur kennengelernt. Das Protagonistengegenstück bildet Mike, der Altenpfleger, in dem Frank schnell einen neuen Freund findet und Vertrauen zu ihm schafft. Mike habe ich persönlich gar nicht gemocht, denn man erfährt nur wenig von ihm und wirkt sehr ... steril. Die Geschichte ist zwar aus seiner Sicht erzählt, doch nach jeglichen Emotionen von Mike kann man im Buch lange suchen. Beim Thema Frank kann der Autor ein paar Gefühlsregungen von Mike entlocken, die aber leider wieder sehr schnell verschwinden. So wird dem Leser die Handlung sehr objektiv erzählt.

Der Einstieg in das Geschehen wurde sehr interessant geschildert und so wird der Leser gleich am Anfang ins Altenheim "Sunset Valley´s Senior Rest" geschleudert. Schon in den ersten Seiten lernt Mike Frank kennen und so erlebt man den Beginn einer neuen Freundschaft. Das finde ich einerseits sehr schön, da das Buch schnell zur "Sache" kommt und nicht um das Thema umher redet. Das darf es auch bei "nur" 166 Seiten. Andererseits bekommt man als Leser nicht viel von der Entwicklung der Freundschaft mit und an dieser Stelle hätte ich mir ebenfalls ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Dafür lässt aber die Spannung nicht lang mit sich warten und das Buch wird zum richtigen Kopfkino.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen und so hat man die 166 Seiten auch ratze-fatz durch. Er hält den Leser in der Geschichte gefangen, sodass man nicht oft das Buch zur Seiten legen kann und passt perfekt zur Geschichte rund um die Reise nach Wounded Knee.

Ein richtig nettes Buch für zwischendurch, leider aber auch nicht viel mehr. Es hat trotz allen Ecken und Kanten Spaß gemacht "Sterben kann ich morgen noch" zu lesen. Ich würde es eher der Erwachsenenwelt empfehlen. Insgesamt 3 von 5 möglichen Punkten.

Cover/Titel: 3/5 Punkten
Protagonisten: 2/5 Punkten
Spannung: 3/5 Punkten
Inhalt/Idee: 4/5 Punkten



Über den Autor:
Alfred Wallon, geboren 1957 in Marburg/Lahn, ist seit 1981 als

 

Schriftsteller tätig. Er veröffentlichte bereits über 200 Romane in nahezu allen gängigen Sparten der Spannungs- und Unterhaltungsliteratur. Wallon gehört zu den wenigen Europäern, die bei den renommierten „Western Writers of America“ aufgenommen wurden, und ist außerdem Mitglied bei den „Western Fictioneers“.
(Quellen)


dotbooks Verlag
Alfred Wallon

Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥
 
---Ich danke dem dotbooks Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares---
 
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[Rezension] "Delirium" Lauren Oliver

Delirium  - Lauren Oliver, Katharina Diestelmeier

Titel: Delirium
Autor: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen Verlag
Preis (Taschenbuch): 18,90€
Seitenanzahl: 416
ISBN: 978-3551582324
Erscheinungstermin: November 2011
Buchreihe: Ja (Amor-Trilogie)
Kaufen?!: VerlagAmazon

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll. (Quelle)
 
Wir befinden uns im Buch in der Zukunft. In der Zukunft, in der die Liebe als tödliche Krankheit abgestempelt wird und in der wir Lena kennenlernen.
Lena ist nett, sympathisch - kurz: man kann sich richtig mit ihr identifizieren und sich in ihre Lage hineinversetzen. Im Lauf der Geschichte legt Lena eine radikale Entwicklung (auch zum Besseren!) hin und wächst über ihre Grenzen hinaus. Auch Alex, der Junge mit den Herbstlaubhaaren, ist eine tolle Protagonisten-Besetzung. Er ist mutig, stark und passt einfach perfekt zu Lena. Das Geniale an der Liebesgeschichte ist, dass sich die Beiden zum ersten Mal während Lenas Eingriff begegnen, der aber wegen einem ungewöhnlichen Zwischenfall abgebrochen werden muss. Auch an der Entwicklung zwischen den Protagonisten hat mir gefallen, dass Lena und Alex es wirklich langsam angingen, was in anderen Büchern nicht so häufig vorkommt. So wirkt die Liebesgeschichte echt und konnte mich definitiv überzeugen.
Aber nicht nur Lena und Alex verdienen es, hier erwähnt zu werden, sondern auch Hana, Lenas allerbeste Freundin. Hana war von Anfang an meine Lieblingsprotagonistin. Sie ist tough, keck und stellt sich indirekt gegen die Regierung, was Lena anfangs gar nicht verstehen konnte und so zu einigen kleinen Streitereien führte, was die Handlung noch realistischer macht. 
Was dem Ganzen noch die Krone aufsetzt, ist der unglaublich tolle Schreibstil. Lauren Oliver hat es geschafft, das Buch so in einem wahren Pageturner zu gestalten. So hatte ich das Buch auch auf zwei Tagen durch, da ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Die Idee zum Buch finde ich ziemlich genial. Delirium ist keine 08/15-Dystopie, sondern sticht mit weiteren Elementen (z.B. die amor deliria nervosa) heraus. Allein die Vorstellung Liebe als tödliche Krankheit zu betrachten, weckt beim Leser Interesse der besonderen Art. 
Was ich richtig schön finde ist, dass bei jedes Kapitel mit einem (fiktiven) Gedicht zum Thema Liebe, oder ein Zitat des Buches Psst (ein Buch der Zukunft, in dem alles Nennenswerte über die Liebe und dem Eingriff steht) oder anderer fiktiver Bücher anfängt. So wirkt das System der Regierung noch realistischer und grausamer.
Das Cover finde ich total gelungen und passt (wie der Titel) perfekt zum Buch und dessen Geschehnisse. Man sieht Lena vor einem roten Hintergrund. Rot wird in den USA der Zukunft kritisch hingestellt, da ja Rot die Liebe symbolisiert. 
 

 

Delirium ist ein Buch, das ich wirklich jedem von euch ans Herz legen kann. Es ist zwar an Jugendliche ausgerichtet, doch ich glaube, dass dieses Buch auch Erwachsene begeistern kann. Unbedingt lesen! Von mir volle Punktzahl.
 
Cover&Titel: 5/5 
Personen/Charaktere: 5/5
Inhalt: 5/5
Spannung: 4/5
 
 
 
Über die Autorin:
Lauren Oliver stammt aus einer Familie mit vielen Autoren und war schon immer eine eifrige Leserin. Sie studierte Philosophie und Literatur an der Universität von Chicago. Nach dem Studium arbeitete sie als Redaktionsassistentin in einem New Yorker Verlag. Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie ist ihr erster Roman. (Quelle)
 
 
Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥

 

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[Rezension] "NOAH" Sebastian Fitzek

Noah - Sebastian Fitzek

Titel: NOAH
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Preis (gebunden): 19,99€
Seitenanzahl: 560
ISBN: 978-3785724828
Erscheinungstermin: 20. Dezember 2013
Buchreihe: Nein
Kaufen?!: VerlagAmazon

Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat. (Quelle)


So um die zehn Prozent. 
Ich hatte darüber eine Auseinandersetzung
mit einem Kollegen, der mir vorwarf,
ich sei zu optimistisch. Ich arbeite hart 
daran, dass es elf werden. Wir sind
auf dem falschen Kurs, und es gibt keine
Anzeichen dafür, dass wir ihn ändern.
 
Paul R. Ehrlich, Professor für Biologie
an der Universität Stanford, auf die Frage
eines Reporters der Süddeutschen Zeitung,
wie hoch er die Chancen sehe, dass die
westliche Zivilisation dieses Jahrhundert
übersteht.


--- "NOAH" Sebatian Fitzek ; Seite 239 ---
 
 

Beim Lesen von "NOAH" wurde ich überrascht. Überrascht in dem Sinne, dass "NOAH" kein gewöhnlicher Fitzek ist. Nein, mit diesem Buch beweist Fitzek, dass er noch "andere" Bücher schreiben kann. Die Handlung spielt nämlich nicht nur in Deutschland (wie ich es von den Fitzek-Büchern normalerweise gewöhnt bin), sondern auch in den Niederlanden und in Italien. Auch konnte ich den Autor am Schreibstil nur schwer wiedererkennen. Der Schreibstil gleicht mehr dem von Dan Brown. Auch der Kern der Geschichte ähnelt SEHR "Inferno". In beiden Bücher geht es um die Weltbevölkerung und die Aussage, dass 7 Milliarden Menschen einfach zu viel für diesen Planeten ist und so der "Bösewicht" diese mit einem speziellen Mittel  den größten Teil der Weltbevölkerung radikal auslöschen will (hier wird die Manila-Grippe, einer künstlich geschaffenen Krankheit, beschrieben, die sich auf die Hälfte der Bevölkerung tödlich anschlägt). Auch der Einstieg des Protagonisten von "NOAH" ist an "Inferno" angelehnt. Noah ist nach seiner Bewusstlosigkeit bei einem Obdachlosen, Oscar, aufgewacht. Er wusste weder wie er heißt, noch wie er in diese Lage gekommen ist. Doch eines weiß er. Jemand wollte ihn töten. Bei "Inferno" hingegen ist der Protagonist Robert Langdon nach seiner Bewusstlosigkeit im Krankenhaus aufgewacht. Er wusste nicht warum er hier ist. Bald stellte sich jedoch raus, dass ihm jemand - vergebens - töten wollte und dieser jemand es noch ein zweites Mal probieren will.
Ihr wisst wahrscheinlich worauf ich hinaus will. Neben diesen Ähnlichkeiten gibt es noch ein paar mehr, wie zum Beispiel, dass beide Handlungen in Italien spielen. 
Ich könnte wetten, dass Fitzek "Inferno" von Dan Brown gelesen hat und von der Geschichte vielleicht so "inspiriert" wurde, dass er den Kern nochmal schön in ein anderes, -eigenes- Buch verpackt hat. Wer weiß?
Die Spannung jedenfalls kam nicht zu knapp. Von der ersten Seite an gelang es dem Buch den Leser auf seine Art und Weise zu fesseln und ihn in der Geschichte festzuhalten. Ich hatte das Buch ratz-fatz durch, da ich "NOAH" nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte.
Der Einstieg in die Geschichte spielt in Manila, einen Ort auf den Philippinen, genauer gesagt, auf einer Müllkippe. Hier lernen wir Alicia und ihre beiden Söhne Noel und Jay kennen, die auf dieser Müllkippe leben .... okay, sagen wir besser: versuchen zu überleben. Denn die drei und noch viele andere Menschen sind stark unterernährt und kämpfen jeden Tag gegen den Hunger. 
Immer wieder wird die Handlung um Noah unterbrochen und die Geschichte von Alicia "eingeblendet". 
Vom Hauptprotagonist - Noah - selbst erfährt man relativ wenig. Das liegt aber höchstwahrscheinlich daran, dass er von sich selbst eigentlich auch fast gar nichts weiß.
Zwar ist es so absolut nachvollziehbar, jedoch hätte ich mir noch mehr Informationen gewünscht
Immer wieder werden auch die Sichten gewechselt. Neben Noahs und Alicias Sicht, wird die Handlung auch aus der Sicht von Celine, einer Journalistin aus New York, und Altmann, einem Serienkiller, der es auf Noah abgesehen hat. Allerdings überschneiden sich die Wege von Noah und Oscar, Altmann und Celine. 
Noah bricht an dieser Stelle nach Italien auf um seine Identität zu finden. Doch auch hier kann er der Manila-Grippe nicht entkommen. Ob er wohl sein wahres Ich findet und gleichzeitig die Manila-Grippe aufhalten kann?

"NOAH" ist ein spannender, schockierender, aber auch - auf seine Art und Weise - informierender Thriller. Einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören zu lesen.
Für jeden ab 14 Jahren absolute Kaufempfehlung.

Cover&Titel: 5/5 

Personen/Charaktere: 4/5
Inhalt: 5/5
Spannung: 5/5


 
Über den Autor:
Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. "Therapie", erschienen 2006, war sein erstes Werk - und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie - und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender "Mailoholic" ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin. (Quelle)
 
 
Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥

[Mini-Rezension] "Meteor" Dan Brown

Meteor - Dan Brown, Peter A. Schmidt

Titel: Meteor
Autor: Dan Brown
Verlag: Bastei Lübbe
Originaltitel: Deception Point
Preis (Taschenbuch): 9,99€
Seitenanzahl: 640
ISBN: 978-3404150557
Erscheinungstermin: 25. November 2003
Buchreihe: Nein
Kaufen?: VerlagAmazon

Als die NASA mithilfe modernster Satelliten-Technologie in der Arktis eine sensationelle Entdeckung macht, wittert die angeschlagene Raumfahrtbehörde Morgenluft. Tief im Eis verborgen liegt ein Meteor von ungewöhnlicher Größe, der zudem eine außerirdische Lebensform zu bergen scheint. Rachel Sexton, Mitarbeiterin des Geheimdienstes, reist im Auftrag des US-Präsidenten zum Fundort des Meteoriten. Doch es gibt eine Macht im Hintergrund, die die bahnbrechende Entdeckung unter Verschluss halten möchte - und die bereit ist, dafür zu töten ... Amerikanischer Originaltitel: Deception Point (Quelle)
 
 
Nach "Illuminati", "Sakrileg", "Das verlorene Symbol", "Inferno" und "Diabolus" ist "Meteor" das 6. Buch, das ich vom Bestsellerautor Dan Brown gelesen habe. 
Diesmal dient als Hauptprotagonist - wie in "Diabolus" -  nicht Robert Langdon, sondern Rachel Sexton, eine Mitarbeiterin des Geheimdienstes und zudem auch noch Tochter des Senators. Rachel ist klug, unabhängig, selbstbewusst - schlichtweg: Sie hat einen tollen Charakter, der sich im Laufe des Buches noch einmal entwickelt, und ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. 
Der Inhalt ist wirklich ausgeklügelt bis ins letzte Detail und unglaublich gut recherchiert. Man erfährt etwas über das National Reconnaissance Office (NRO), indem Rachel arbeitet und das es wirklich gibt. Auch wird man über Meteoriten, die Arbeit in der NASA und sonstige Dinge belehrt.
Auch die Spannung bleibt nicht zu kurz. Schon in den ersten paar Seiten wird man in die Geschichte hineingerissen und nicht so schnell wieder losgelassen. So geschah es doch tatsächlich, das Buch innerhalb von 2 Tagen zu beenden. Denn die Kapitel sind so konstruiert, dass man keine andere Wahl hat, als weiterzulesen. Immer wieder kommen schockierende Geheimnisse ans Licht, die der Story nochmal eine extra Portion Spannung verleihen. Bis zu den letzten Seiten ahnt man den "Täter" nicht und wird so völlig überrascht.
Ein absoluter Pageturner auf hohem Niveau. Absolut empfehlenswert. Volle Punktzahl.

Cover&Titel: 2/5 
Personen/Charaktere: 5/5
Inhalt: 5/5
Spannung: 5/5
 
 
Über den Autor:
Dan Brown - für viele Leser ist sein Name der Inbegriff des Megasellers. Titel wie "Illuminati" und "Sakrileg" erreichen astronomische Auflagenhöhen und machen den am 22. Juni 1964 geborenen Autor zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit. Seine Bücher beziehen ihre Spannung aus einer ganz speziellen Mischung aus Action, Wissenschaft und Historie. Sie erscheinen in über 35 Ländern und wurden zum Teil mit hochkarätiger Besetzung verfilmt. So wird Dr. Robert Langdon in dem Thriller "The Da Vinci Code - Sakrileg" von Oscar-Preisträger Tom Hanks verkörpert. Vor seinem Durchbruch als Schriftsteller unterrichtete Dan Brown Englisch. Und auch für Musik hat der Starautor eine Menge übrig: 1990 produzierte er als Songwriter zusammen mit Freunden sogar ein eigenes Album. (Quelle)
 
 
Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥

[Rezension] "Monument 14" Emmy Laybourne

Monument 14  - Emmy Laybourne

Titel: Monument 14
Autor: Emmy Laybourne
Verlag: Heyne Verlag
Preis (Taschenbuch): 8,99€
Seitenanzahl: 336 
ISBN: 978-3453411630
Erscheinungstermin: 13.Januar 2014
Buchreihe: Ja (Trilogie)
Kaufen?: Amazon,
                 Verlag

Vierzehn Jugendliche. Eine Shopping-Mall. Eine Welt, in der nichts mehr ist, wie es einmal war.

An dem Tag, als die Welt untergeht und ein Tsunami die Ostküste der USA trifft, stranden 14 Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Schnell wird ihnen klar, dass sie völlig auf sich allein gestellt sind. Während der Strom ausfällt und die Zivilisation zusammenbricht, braut sich am Himmel etwas noch viel Furchtbareres zusammen. Eine Giftwolke aus einer nahen Chemiefabrik nähert sich dem Einkaufszentrum. Diejenigen, die die Chemikalien einatmen, verändern sich in völlig unerwarteter und beängstigender Weise. Der zurückhaltende Dean, bislang eher ein Außenseiter, muss sich mit den anderen verbünden und um sein Überleben kämpfen …


Der erste Teil der dystopische Monument-14-Reihe. Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich mir: "Wow, hört sich spannend an". Also nahm ich das Angebot eines Rezensionsexemplares  des Heyne Verlages an. An dieser Stelle schon mal vielen Dank dafür.

Monument 14 ist aber alles andere als eine "normale" Dystopie. Diese Reihe unterscheidet sich vor allem, da die Handlung nur 10 Jahre in der Zukunft spielt. 
Die Idee zum Buch ist echt durchdacht und sehr interessant. 14 Jugendliche, die sich vor einer Naturkatastrophe in ein riesiges Einkaufszentrum flüchten. Die Umsetzung ist ebenso genial gelungen, sodass sich im Kopf des Lesers ein richtiges Kopfkino abspielt.
Die Handlung des 1. Buches der Reihe umfasst 12 Tage, in denen die Jugendliche, die man übrigens auch auf dem Cover des Buches erkennen kann, jeden Tag aufs Neue ums Überleben kämpfen. Der jeweilige Tag steht neben der aktuellen Seitenanzahl, was ich persönlich eine schöne Idee finde und hilfreich zur Orientierung ist. 
Dean, sein Bruder Alex, Niko, Jake, Astrid, Sahalia, Josie und Brayden bilden den Kopf der 14 Kinder und Jugendlichen und organisieren das Leben im Einkaufszentrum. Das Alter der Gruppe reicht von der Grundschule bis zur Highschool. So ist schon mal eine bunte Mischung garantiert. Was ich auch sehr schön finde ist, das wirklich jede Figur einen anderen Charakter hat, der sich im Lauf der Geschichte toll weiterentwickelt und die Handlung interessanter gestaltet. So kann ich schließlich keine Figur zu meiner Lieblingsperson ernennen, da mir wirklich jeder Protagonist ans Herz gewachsen ist.
 Natürlich gibt es zwischen den Personen auch einzelne Liebesgeschichten und Streitereien, die einerseits die Handlung weiterbringen, aber andererseits auch dezent im Hintergrund bleiben.
Auch die Spannung bleibt nicht aus. Schon in den ersten Seiten wird Spannung aufgebaut, die bis zur letzten Seite anhält. Diese wird auch durch unerwartete und teilweise auch schockierende Momente verstärkt, sodass man das Buch - einmal angefangen - nicht mehr aus der Hand legen kann.

Ein toller Auftakt der dystopischen Monument-14-Reihe. Absolut lesenswert und klare Kaufempfehlung. Volle Punktzahl.


Cover&Titel: 4/5 

Personen/Charaktere: 5/5
Inhalt: 5/5
Spannung: 5/5
 
 


Über den Autor:
Emmy Laybourne arbeitete als Schauspielerin, ehe sie zum Schreiben kann. Über den großen Erfolg von MONUMENT 14, ihrem Debütroman, ist sie noch immer selbst erstaunt. Mit ihrem Mann, zwei Kindern und der australischen Echse Goldie lebt sie im Bundesstaat New York. (Quelle)


Leseprobe
Heyne Verlag

Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥
 
--Ich danke dem Heyne-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares---

[Rezension] "Die Erben von Atlantis" Kevin Emerson

Die Erben von Atlantis  - Kevin Emerson

Titel: Die Erben von Atlantis
Autor: Kevin Emerson
Verlag: Heyne Verlag
Originaltitel: The Lost Code - The Atlanteans Book 1
Preis (Taschenbuch): 12,99€
Seitenanzahl: 432
ISBN: 978-3453315280
Erscheinungstermin: 9. Dezember 2013
Buchreihe: Ja
Kaufen?: Amazon;
                 Verlag

In einer feindlichen Welt musst du dich auf deine verborgensten Kräfte verlassen

Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Die Sonne stellt eine tödliche Gefahr dar, und die Menschen haben ihre Städte unter die Erde oder unter riesige Kuppeln verlegt. Owen kennt keine andere Welt und hält sich für einen völlig normalen Jugendlichen – bis er im Feriencamp beim Tauchen die Kontrolle verliert und feststellt, dass er ohne Sauerstoff mehr als zehn Minuten unter Wasser atmen kann. Er scheint über uralte, angeborene Fähigkeiten zu verfügen, die nicht nur ihm, sondern der gesamten Menschheit das Überleben auf dem zunehmend unwirtlichen Planeten ermöglichen könnten. Wenn Owen nur einen Weg findet, diese Kräfte zu begreifen und zu kontrollieren … (Quelle)


Owen war mir als Hauptprotagonist umstritten. Einerseits gab es bei ihm die mutige, schlagfertige Seite, doch es gab leider auch die unglaublich naive und nervige Seite. Naiv in dem Sinn, dass er immer denkt, wenn Emily, die Betreuerin in der er verliebt ist, "Ich muss jetzt irgendwas cooles sagen und machen" ,was dann nach und nach echt anfängt zu nerven. Kurz gesagt: Das Liebespaar hat mich in der Geschichte nicht wirklich überzeugt und ich fand sie eher lästig, da sie die Handlung mehr aufgehalten haben.
Der Schreibstil passt gut zum Buch, ist aber an manchen Stellen ein wenig kompliziert und so echt nicht so ganz durchblickt, was jetzt gerade geschieht. Ansonsten konnte er mich in seinen Bann ziehen, sodass ich regelrecht in Eden war (so heißt die Kuppel, unter der sich das Feriencamp befindet). Apropos Eden - In dem Buch konnte man sich total gut seine eigene "Eden-Welt" zusammenbasteln. Da heißt, man hatte in seinem Kopf eine eigene Landkarte des Feriencamps und konnte sich so gut orientieren.
Die Idee zum Buch fand ich toll, was auch dementsprechend umgesetzt wurde. 
Ich persönlich würde dieses Buch nicht als eine Dystopie bezeichnen. Klar, es sind die entscheidenen Elemente der Dystopie vorhanden, doch dieses Buch gleicht mir eher einem Fantasy-Roman, da ich das Gefühl hatte, dass die Handlung in unserer Zeit spielt, abgesehen von der im Buch vorkommenden  extremen Klimaerwärmung.
Auch Spannung war vorhanden, was aber leider erst ziemlich spät deutlich wurde, denn der erste Teil des Buches zog sich stark, sodass in den ersten 200 Seiten eigentlich GAR nichts passiert. Erst dann kommt die Handlung richtig ins Rollen, sodass es dem Leser nicht mehr gelang, das Buch aus der Hand zu legen, obwohl es an manchen Stellen ziemlich offensichtlich war, wie es weiter gehen wird. Das Ende fand ich klasse, denn an diesem Punkt der Geschichte wurde es nochmal so richtig spannend, schockierend und viele offene Fragen wurden hier nochmal ausgerollt und beantwortet.

Ein Buch mit Plus- und Minuspunkten. Doch es unterhält einem und ich hatte so letztendlich doch noch meinen Spaß an dem Buch. 4 von 5 Punkten

Cover&Titel: 3/5
Personen/Charaktere: 4/5
Inhalt: 4/5
Spannung: 4/5

 

 
Über den Autor:
Kevin Emerson war Lehrer, bevor er mit dem Schreiben begann. Durch seine Schüler kam er auf die Idee, sich Bücher für Jugendliche auszudenken. Heute ist er professioneller Autor. In seiner Freizeit spielt er in einer Band - und unterrichtet, was ihm noch immer sehr viel Spaß macht. Kevin Emerson lebt in Seattle. (Quelle)
 
 

 

Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥
 
---Ich danke dem Heyne-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares---

[Rezension] "Das Parfum" Patrick Süskind

Das Parfum: Die Geschichte eines Mörders - Patrick Süskind

Titel: Das Parfum
Autor: Patrick Süskind
Verlag: Diogenes
Preis (Taschenbuch): 10,90€
Seitenanzahl: 336
ISBN: 978-3257228007
Erscheinungstermin: Juni 1994
Buchreihe: Nein
Kaufen?: Amazon,
                 Verlag

Jean-Baptiste Grenouille ist nicht wie andere Neugeborene, als er 1738 in Paris in ärmlichen Verhältnissen und als Waisenjunge zur Welt kommt, denn ihm fehlt etwas, das jedes Kind mitbringt: der typische Duft eines Säuglings. Schnell heißt es unter den Ammen, der Junge sei vom Teufel besessen, und so ist er im Laufe seines Lebens immer wieder den Demütigungen seiner Mitmenschen ausgesetzt. Doch Jean-Baptiste hat neben einem starken Überlebenswillen eine ganz besondere Gabe: einen extrem ausgeprägten Geruchssinn. Er folgt seiner Vision, “der größte Parfumeur aller Zeiten” zu werden, und stellt schließlich ein Parfum her, das ihm große Macht über seine Mitmenschen verleiht. Niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt, welche Inhaltsstoffe der junge Mann verwendet. (Quelle)
 
Was er begehrte, war der Duft gewisser Menschen: jener äußerst seltenen Menschen nämlich, die Liebe inspirieren. Diese waren seine Opfer. (S.240)
 
 
Nachdem ich gehört habe, dass "Das Parfum" so grausam und brutal sein solle (zumindest der Film, den ich übrigens nicht gesehen habe), habe ich einen Thriller erwartet. Tja, glatt getäuscht...
Das Buch ist mehr oder weniger wie eine Biografie einer fiktiven Figur aufgebaut. Es erzählt die Geschichte eines Mörder. Der Mörder ist in diesem Fall Jean Baptiste Grenouille - ein Waise, der im 18.Jahrhundert in Paris lebt. Er hat zwar keinen eigenen Körpergeruch, kann aber Gerüche aufnehmen und für immer "in sich" speichern. Da Grenouille  alles und jeden genaustens riechen kann, beginnt er so eine Ausbildung als Parfumeur. 
Grenouille ist eine eigenartige, wahnsinnige, aber auch eine unglaubliche starke Figur. Fast das ganze Buch ist aus seiner Sicht geschrieben und man verfolgt mit ihm sein ganzes Leben.
Man erlebt mit ihm, wie er unter einer Fischtheke geboren wird und auf welch unglaubliche Weise sein Leben zu Ende geht. Mir hat Grenouille als Hauptprotagonist sehr gut gefallen, weil er - meiner Meinung nach - toll in die Geschichte passt. Zwar habe ich mich mit ihm überhaupt nicht identifizieren können, doch die Figur hat mich die ganze Geschichte lang unterhalten können. Anders als die anderen Personen, die zwar nur einen winzig kleinen Teil der Geschichte ausmachten, doch mit denen ich mich nicht anfreunden können habe. Da wäre zum Beispiel Baldini, der Parfumeur, der mir unsympathisch war und mich nicht überzeugen konnte. 
Die Handlung finde ich beeindruckend. Ich wurde dank des passenden altmodischen Schreibstils wirklich ins 18. Jahrhundert hineingeschleudert und erlebte so die Geschichte von Jean Baptiste Grenouille. Die Handlung ist zwar an manchen Stellen ein wenig langatmig, konnte sich aber mit deutlich mehreren spannenden, wahnsinnigen und vor allem dramatischen Stellen noch "raushauen". 
Obwohl mir das Cover gar nicht gefällt, finde ich den Titel umso besser, weil er haargenau zum Buch passt. "Das Parfum" gibt einen tollen Einblick in die Welt der Düfte, was auch deutlich im Vordergrund steht, anstatt sämtliche Morde, die Grenouille tätigt. So würde ich das Buch auch auf gar keinen Fall einen Thriller oder Krimi nennen.
 
 "Das Parfum" ist ein Buch, dass einem gefällt oder nicht. Dazwischen gibt es nichts. Doch mich hat der Klassiker wahrlich überzeugen können. 
 
Cover&Titel: 3/5
Personen/Charaktere: 4/5
Inhalt: 4/5
Spannung: 4/5
 
 
Über den Autor:
Patrick Süskind wurde 1949 in Ambach am Starnberger See geboren. Er studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ›Der Kontrabaß‹, 1985 sein Roman ›Das Parfum‹, 1987 die Erzählung ›Die Taube‹ und 1991 ›Die Geschichte von Herrn Sommer‹, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé. (Quelle)
 
 
Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥

 

[Rezension] "Silber - Das erste Buch der Träume" Kerstin Gier

Silber - Das erste Buch der Träume: Roman - Kerstin Gier

Titel: Silber - Das erste Buch der Träume
Autor: Kerstin Gier
Verlag: FISCHER FJB
Preis (gebunden): 18,99€
Seitenanzahl: 416
ISBN: 978-3841421050
Erscheinungstermin: 18. Juni 2013
Buchreihe: Ja (Trilogie)
Kaufen?: AmazonVerlag

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. 
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen … (Quelle)
 
"Silber - Das erste Buch der Träume" ist mein erstes Buch von Kerstin Gier. Und wurde nicht enttäuscht. 
Liv Silber, die Hauptprotagonistin, ist lebhaft und hat einen tollen Charakter. Liv war mir schon ab den ersten Seiten (ich sag nur Koffervorfall) sehr sympathisch und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Sie und ihre Familie ziehen nach London, um endlich sesshaft zu werden,da ihre Mutter international arbeitet und so die Familie schon einige Umzüge rund um den ganzen Globus hinter sich haben. Kaum an der neuen Schule angekommen, ist sie Hauptthema Nummer eins im Tittle-Tattle-Blog, ein Schulblog, der von der unbekannten Secrecy geführt wird, die über jeden Klatsch an der Frognal Academy berichtet und das eine oder andere peinlich Geheimnis der Schüler veröffentlicht. Livs Schwester nimmt nun die Herausforderung an und versucht die geheimnisvolle Secrecy ausfindig zu machen. In London verliebt sich ihre Mutter neu und gründet mit der Spencer-Familie eine Patchworkfamily, in der Liv nicht ganz freiwillig "hineingezogen" wird. Von diesem Zeitpunkt an ist Grayson nun ihr Halbbruder. Doch er pflegt ein düsteres Geheimnis, das Liv zu lüften versucht. 
Der Schreibstil ist super. Frech, jugendlich und mit viel Herzblut geschrieben;). Zwar kommt die Spannung erst zum Ende des Buches, trotzdem kann man das Buch nicht aus der Hand legen und ist total schön zu lesen. Außerdem kommen immer wieder mal Situation, in denen man mit einem breiten Grinsen vor dem Buch sitzt und sich ein regelrechtes Lachen verkneifen muss.
Und sind wir mal ehrlich: Die Idee ist genial. Endlich mal wieder ein Buch mit einer total neuen Idee. Auch die Umsetzung glückte grandios.
Als einziger "negativer" Aspekt würde ich das zu schnelle Ende nennen. Denn als die Geschichte ihren Höhepunkt erreicht hat, endet das Buch mit wenigen Seiten. Ansonsten ist an "Silber - Das erste Buch der Träume" nichts zu bemängeln.
Auch das Cover ist wunder-wunderschön und passt super zur Geschichte. Sowie der Titel, der perfekt ausgewählt wurde und ziemlich gut die Geschichte beschreibt.
 
 
Ein tolles Jugendbuch, das ich jedem empfehlen kann. Ich werde auf jeden Fall noch den zweiten und dritten Band lesen. 4 von 5 Lebkuchenherzen.
 
 
Über die Autorin:
Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane wie die »Müttermafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden. Im März 2013 kam mit »Rubinrot« bereits die zweite Verfilmung eines ihrer Bücher mit Starbesetzung in die Kinos. »Silber - Das erste Buch der Träume« ist der Auftakt zu ihrer neuen phantastischen Trilogie. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln. (Quelle)
 
 
Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥

[Rezension] "Die Kolonie" A.J. Colucci

Die Kolonie - A.J. Colucci

 

Titel: Die Kolonie
Autor: A. J. Colucci
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag
Preis (Taschenbuch): 9,99€
Seitenanzahl: 304
ISBN: 978-3862788231
Erscheinungstermin: 1. Oktober 2013
Buchreihe: Nein
Kaufen?: AmazonVerlag


Eine Serie bizarrer Todesfälle versetzt New York City in Angst und Schrecken. Die Opfer sterben qualvoll nach Angriffen einer unbekannten Ameisen-Art. Paul O'Keefe, berühmter Wissenschaftler und Pharmakonzernberater, wird vom Bürgermeister der Stadt beauftragt, sich der Sache anzunehmen und steht vor einem Problem: Die Tiere breiten sich rasend schnell aus und sind nahezu unverwundbar. Um ihm zu helfen, lässt er Kendra Hart, Ameisenexpertin und ehemalige Öko-Aktivistin, einfliegen. Bald sehen sich die beiden nicht nur mit Billionen von Ameisen konfrontiert, sondern auch mit korrupten Politikern und machthungrigen Militärs. Wird es ihnen gelingen die Kolonie zu stoppen, bevor die Ameisen die Insel Manhattan verlassen und ihren erbarmungslosen Beutezug über den gesamten Kontinent beginnen? (Quelle)
 
 
Die Idee zum Buch finde ich wirklich grandios, nur leider ist sie unglaublich schlecht umgesetzt worden. Die eine Figur ist langweiliger als die Andere und kein Protagonist in "Die Kolonie" hat wirklichen Charakter. Darf ich vorstellen? Kendra Hart, Ameisenexpertin. Kendra hat in der Wüste ihr eigenes "Forschungslabor" und leidet an schlimmer Klaustrophie. Sie ist geschieden von Paul O'Keefe und - was für ein Wunder!? - wird nach New York gerufen, um mit ihren Ex die Killerameisen zu bekämpfen. Dort trifft sie Jeremy, der den beiden Forschern zur Seite steht, und mit dem Kendra eine Affäre hatte, die letztendlich zur Scheidung von ihr und Paul geführt hat. Natürlich sind Paul und Jeremy seit ihren Studium Rivalen in jedem Bereich und natürlich haben Beide noch was für Kendra übrig. Leicht klischeehaft? Ja, doch. Vorallem wundert es mich, warum Jeremy überhaupt in das Buch eingebunden worden ist. Er spielt keine wichtige Rolle. Um die Spannung zu erhöhen? Wenn, dann ist der Versuch missglückt. Denn ab den Zeitpunkt kann man nur noch die Augen rollen und liest angenervt weiter.
Kendra ist eigentlich sonst sehr ruhig und auch unglaublich naiv - zum Leid der Leser. Ständig kommen solche dummen Kommentare wie: "Na toll! Ich habe meine Kontaktlinsen verloren" (S.214), kurz nachdem sie fast von den Ameisen getötet worden wäre. Nachdem sie ihre Kontaktlinsen endlich wiedergefunden hat, kann es ja endlich weiter mit der Geschichte gehen. Bei solchen Situationen denkt man sich als Leser: "Ach, Mädchen. Du bist eine Buchfigur. Buchfiguren haben keine Kontaktlinsen bzw. verlieren sie nicht, wenn sie absolut keine Rolle spielen. Vor allem nicht, wenn die Figur kurz davor knapp den Tod entgangen ist". Habe ich erwähnt, dass sie an Klaustrophie leidet? Als sie nach New York mit einem Privatflugzeug fliegt, bekommt sie schon einen halben Panikanfall. Doch, wenn sie sich in den kleinsten Luftschächten kniend fortbewegt, kann sie klar denken und hat fast keine Probleme mit der Enge!? Irgendwie... unlogisch? JA.
Mir fallen noch viele weitere Beispiele über Kendras naiven und unlogischen Verhalten ein, doch wenn ich die jetzt alle aufzählen würde, säßen wir noch morgen da.
Da gefällt mir der zweite Protagonist schon etwas besser. Paul ist zwar auch recht ruhig und klischeehaft, doch bei ihm fällt mir jetzt spontan kein einziges Argument und Beispiel ein, dass radikal gegen ihn sprechen würde.
Insgesamt sind alle Personen recht lasch und vorhersehbar, obwohl uns die Autorin fast überhaupt nicht in die Gedankenwelt der Figuren hineinblicken lässt.
Das Cover passt wirklich gut zur Story. Vorne sieht man die Killerameisenkönigin, die auf dem Bild in Lebensgröße dargestellt wird und die es zu finden gibt. Auch der Titel beschreibt so ziemlich die ganze Geschichte dahinter.
Der Schreibstil ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht gut. Er entwickelt keinerlei Spannung oder fesselt den Leser. Beim Lesen des Buches fragt man sich oft, ob die Autorin überhaupt Lust hatte "Die Kolonie" zu schreiben. Schade eigentlich. Aus der Grundidee zum Buch hätte man viel mehr aufbauen können.

 

 

"Die Kolonie" besitzt eine tolle Idee,die aber mittelmäßig-bis-schlecht umgesetzt wurde. Ich würde keinem zum Kauf raten, doch ich würde mich freuen, wenn ihr selbst einmal die Leseprobe zum Buch lest und euch selbst eine Meinung zu den ersten Seiten bildet.
Insgesamt sind leider nur 2 Lebkuchenherzen übrig

 

Eure Mary♥

[Rezension] "Abgschnitten" Fitzek, Tsokos

Abgeschnitten - Sebastian Fitzek, Michael Tsokos

Titel: Abgeschnitten
Autoren: Sebastian Fitzek, Michael Tsokos
Verlag: Droemer Knaur
Preis (gebunden): 19,99€
Seitenanzahl: 400
ISBN:  978-3-426-19926-8
Erscheinungstermin: 26. September 2012
Buchreihe: Nein
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Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert. 
Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert … (Quelle)

Mein erster Fitzek. Endlich. Da viele immer von den Fitzek-Bücher geschwärmt haben und Fitzek schon so was wie eine "Marke" unter den Bücher geworden ist, musste ich natürlich auch mal als absoluter Thriller-Fan ein Buch des berühmten Autors lesen. Mit hohen Erwartungen ging ich an das Buch ran und wurde wahrhaftig "umgehauen" vor so viel Brutalität, Spannung und Grausamkeit. Einst lasst euch sagen, dieses Buch ist nichts für schwache Nerven...
Das Cover ist sehr einfach, aber vielsagend gestaltet und passt, genau wie der Titel, perfekt zum Buch.
"Abgeschnitten" beginnt mit einem Prolog, der ziemlich ... verstörend... ist und jede Menge Fragen offen lässt. Fragen, die erst gegen Ende des Buches beantwortet werden. 
Das Buch besteht aus zwei Geschichten, die sich ineinander "einreihen" und sich so eine komplette Story ergibt. Zum einen wäre da die Story mit Paul und der Entführung seiner Tochter, zum Anderen gibt es da noch die Geschichte von Linda und Danny, die ebenfalls eine kleine, aber nicht unbedeutende Rolle spielt. Das Buch wird von drei Orten aus beschrieben, die sich circa jedes zweite Kapitel abwechseln. Da wäre Berlin, wo man die Handlung aus Pauls Sicht erklärt bekommt, Helgoland, auf der Linda die ermordeten Leichen seziert und außerdem gibt es noch den Ort, der im Buch "Aus der Hölle" genannt wird. Hier erlebt man, wie die Entführte sexuell missbraucht und vergewaltigt wird. An keinem Ort wird es langweilig. Es geschehen überall immer wieder neue, unerwartete Ereignisse und schockierende Momente, bei denen einem die Luft für einige Zeit wegbleibt.
Die einzelnen Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger, doch nach und nach ergibt sich aus den einzelnen Puzzleteilen eine komplette, logische Geschichte, die so einige Überraschungsmomente mit sich bringt.
Das Buch hat einen unglaublich spannenden, krassen Schreibstil, sodass man meint, man ist wirklich im Geschehen beteiligt, was auch ziemlich angsteinflößend werden kann.
"Abgeschnitten" hat ein wirklich tolles, unverhersehbares Ende, das zum einen schockiert, andererseits auch genau zu einem solchen grausamen und brutalen Thriller passt.
Vor und nach der Story sind insgesamt vier echte(!!!) Zeitungsartikel abgedruckt, die man sich unbedingt und auf jeden Fall mal durchlesen muss. In denen sind von Steuerhinterzieher und Sexualstraftätern die Rede. Ein Beispiel gefällig? Während der Steuerhinterzieher für circa 5 Jahre Freiheitsstrafe im Gefängnis verbringen darf, bekommt der Sexualtäter 2 Jahre Bewährung. Man betone: Bewährung. Solche Urteile, in denen Geld wichtiger und wertvoller behandelt wird als Menschenleben, sollten ernsthaft mal in Frage gestellt werden...
 
 
Ein toller, spannender Pageturner, für den man schon mal ein paar nächtliche Stunden dafür opfert. Eine klare Kaufempfehlung für alle Thriller-Fans da draußen. 5 von 5 Punkten.
 
Über die Autoren:
Sebastian Fitzek hat sich mit bislang acht Bestsellern – zuletzt "Abgeschnitten" zusammen mit Michael Tsokos – längst seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers erschrieben. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt; als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans. Sein dritter Roman "Das Kind" wurde mit internationaler Besetzung verfilmt. (Quelle)
Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller. (Quelle)
 
 
Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥

                                                     

Quelle: http://marysbuecherblog.blogspot.de
Spoileralarm

[Rezension] "Das Labyrinth jagt dich" Rainer Wekwerth

Das Labyrinth jagt dich - Rainer Wekwerth

Titel: Das Labyrinth jagt dich
Autor: Rainer Wekwerth
Verlag: Arena
Preis (gebunden): 16,99€
Seitenanzahl: 345
ISBN: 978-3401067896
Erscheinungstermin: August 2013
Buchreihe: Ja (Labyrinth-Trilogie)

Fünf Jugendliche. Sie haben gekämpft, sich gequält und zwei Welten durchquert, um die rettenden Tore zu erreichen. Und wieder stellt sie das Labyrinth vor unmenschliche Herausforderungen, denn auch in der neuen Welt ist nichts, wie sie es kannten. Sie sind allein mit ihrer Vergangenheit, ihren Ängsten, ihren Albträumen. Neue Gefahren erwarten sie, aber letztendlich entpuppt sich etwas Unerwartetes als ihr größtes Hindernis: die Liebe. Jeder von ihnen mag bereit sein, durch die Hölle zu gehen, doch wer würde das eigene Leben für seine Liebe opfern? (Quelle)
 
 
ACHTUNG: Kann Spoiler für die, die "Das Labyrinth erwacht" nicht gelesen haben, enthalten!
 
Nachdem ich von "Das Labyrinth erwacht" so begeistert war, war für mich sehr schnell klar, dass ich mir auch den zweiten Teil lesen muss. Mit hohen Erwartungen ging ich ich dieses Buch an und wurde nicht enttäuscht...
Das Cover gleicht dem des ersten Teils, nur die Farbkombination wurde geändert. Statt Rot-Grün kann man hier Blau-Gelb sehen, aber sonst bleibt alles beim Alten: Zu sehen ist das Labyrinth mit den Jugendlichen zwischen den einzelnen "Hohlräume"
Der Titel passt sehr gut zur Story und ähnelt wieder dem von "Das Labyrinth erwacht".
Die Personen werden ebenfalls fortgeführt, doch jetzt sind nur noch Misha, Léon, Mary, jenna und Jeb am Leben und kämpfen um die Portale. Die Figuren blühen im Laufe der Geschichte auf und entwickeln einen starken Charakter. Jeder ist nun zum Kämpfen bereit und keiner bleibt mehr im Hintergrund. Auch in der Liebe geht es schnell voran. Neue Pärchen werden gebildet, die Beziehungen werden komplizierter und der Zusammenhang der Gruppe wird stark auf die Probe gestellt.
Der Schreibstil bleibt spannend und flüßig und man wird förmlich in die Geschichte hineingezogen und nicht mehr losgelassen. Immer mehr spannende, unvorhersehbare Ereignisse werden mit in die Story gepackt, sodass es in diesem Buch keine einzige Stelle gibt, in der man sich langweilt und das Buch zur Seite legen kann.
Die Perspektive wird oft gewechselt, was die Spannung nochmal um Einiges erhöht und das Buch noch interessanter gestaltet.
Der Autor beschreibt in diesem Buch zwei atemberaubende Welten, die nicht unterschiedlicher sein können. Zwei Welten, in denen viel passiert und Opfer gebracht werden. Zwei Welten, in denen die Jugendliche immer selbstbewusster und erwachsener werden.
Ich habe mir auch schon überlegt und Gedanken gemacht, wie wohl die beiden letzten Welten im dritten Teil der Trilogie (Das Labyrinth ist ohne Gnade; Erscheinungstermin Sommer 2014)
aussehen werden, in denen unsere Protagonisten eintauchen werden. Ich glaube, dass die letzte aller Welten ein echtes Labyrinth ist. (Habt ihr auch schon irgendwelche Vermutungen? Schreibt sie in die Kommentare!)
 
Ein grandioses Jugendbuch, das mich von der ersten Seite an überzeugt hat. Ich empfehle es jeden der "Das Labyrinth erwacht" gelesen und lieben gelernt hat. Volle Punktzahl.
 
 
 
Über den Autor:
Rainer Wekwerth ist Autor aus Leidenschaft. Oft liest man, ein Autor habe sein Hobby zum
Beruf gemacht. Rainer Wekwerth dagegen bezeichnet das Schreiben als Sucht: Er kann gar nicht anders. Wekwerth ist Autor erfolgreicher und preisgekrönter Bücher, die er teilweise unter Pseudonym veröffentlicht. Bisher war er hauptsächlich in der Fantasy heimisch, nun erzählt er mit dem Labyrinth-Zyklus eine mitreißende Geschichte, die die Grenzen der Genres sprengt. Neben dem Schreiben coacht er Autoren und Schreibschüler, ist Ehemann und Vater einer Tochter. Rainer Wekwerth lebt mit seiner Familie im Stuttgarter Raum. (Quelle)
 
 
Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥
Quelle: http://marysbuecherblog.blogspot.de

[Rezension] "Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder." Allen Zadoff

Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. - Allen Zadoff

Titel: Boy Nobody:Ich bin dein Freund.Ich bin dein Mörder.
Autor: Allen Zadoff
Verlag: blomoon
Preis (gebunden): 16,99€
Seitenanzahl: 336
ISBN: 978-3845800059
Erscheinungstermin: 3.September 2013
Buchreihe: Ja

>>Früher einmal hatte ich Gefühle. Zumindest glaube ich das. Aber das ist schon lange her. Das war vorher.<<
 
Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu „erledigen“. Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt. Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe. Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht …? (Quelle)
 
Als ich das erste Mal den Klappentext gelesen habe, dachte ich mir "Wow, hört sich richtig interessant an". Kurz darauf hatte ich das Buch in meinen Händen und habe angefangen zu lesen. Der Klappentext hätte es nicht besser beschreiben können worum es in "Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder." geht...
Das Cover finde ich wirklich gelungen und passt auch unglaublich gut zum Thema. Auch der Titel passt wie die Faust aufs Auge und spricht einem förmlich an.
Der Schreibstil ist flüssig, eingängig und wird schlicht und einfach gehalten, sodass man in der Geschichte förmlich versinkt und nicht mehr losgelassen wird. Die Handlung ist auch nicht ohne. Man wird in den ersten Seiten direkt in die Handlung hineingeschleudert und erlebt schon nach ein paar Seiten einen Mord, der es in sich hat. Faszinierend und erschreckend zugleich lässt sich das Buch Seite für Seite lesen ohne Aufzublicken oder gar eine Pause einzulegen. Die Spannung bleibt vom Anfang an permanent und es kommen immer gerade dann, wenn es am unerwartesten ist, Überraschungsmomente, bei dem man sekundenlang mit offen Mund und entsetzten Blick vor dem Buch sitzt und sichdenkt: -Entschuldigung für den folgenden Ausdruck -: "WTF!!!". Das steigert aber die Spannung im Buch noch mal um Einiges. 
Das Buch hat sehr kurze Kapitel, sodass man nicht lange an diesem Buch liest. Denn man denkt sich: "Nur noch dieses Kapitel. Dann ist aber wirklich Schluss mit Lesen!". Doch nach 5 weiteren Kapitel will man immer noch nicht aufhören und so hat es bei mir keinen Tag gedauert die 336 Seiten des Buches zu verschlingen.
Die Geschichte wird aus BOY NOBODYs Sicht geschrieben. BOY NOBODY ist der Protagonist des Buches und knallhart. Menschen zu töten ist für ihn total normal und steht für ihn fast schon auf den Tagesordnung. Auch BOY NOBODYs Vergangenheit hat mich sehr berührt und ist mir ganz nahe gegangen. In Rückblicken erfährt man hier was sich in seiner Vergangenheit so alles abgespielt hat, wie er von einem Tag zum Nächsten ein anderer Mensch wurde und so auch seine Kindheit verloren hat. Auch andere Protagonisten und Figuren im Buch haben mich durch ihre Art und ihren Charakter überzeugt und hin- und hergerissen. 
Das Besondere an dem Buch ist, dass man zu einem Mörder hält, der ja normalerweise bei einem 08/15-Buch immer der Feind, der Gegner, der Bösewicht ist. Bei "Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder." ist das anders. Allen Zadoff hat eine Figur erschaffen, die mir unglaublich sympathisch ist, trotz allem. Man fiebert mit und versteht BOY NOBODY gut, warum er so handelt, warum er sich so verhält und warum er - letztendlich - Menschen umbringt. 
Nachdem es dann am Höhepunkt ein wenig kompliziert ist, da die Dinge schnell und hektisch erzählt werden und man 15 Seiten richtig mitdenken musste, war das Ende... unerwartet. Mehr will ich dazu nicht sagen ohne zu Spoilern. Aber es war richtig überraschend und hat mir sehr, sehr gut gefallen.
 
Ein tolles und besonderes Jugendbuch, dass dich in eine spannende und aufregende Welt mitnimmt. Zu empfehlen für alle und für die, die nicht ein klassischen 08/15-Buch lesen wollen.
 
 
Über den Autor:
Allen Zadoff hat 2010 mit Food, girls and other things I can't have den Sid Fleischmann Humor Award gewonnen. Er lebt in Los Angeles, wo er an Boy Nobodys weiterem Schicksal arbeitet...  (Quelle)
 
 
 
 
 
Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥
 
---Mein besonderer Dank gilt "Blogg dein Buch" und dem bloomoon-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars---
Quelle: http://marysbuecherblog.blogspot.de/2013/10/rezension-boy-nobody-ich-bin-dein.html